Über Uns

 

Nicht aus dem Haus gehen, doch alles wissen! (Lao Tse)

 

 

Ohne geschäftig sein, an das Eine haltend, kann sich die Seele dann noch zerstreuen? (Lao Tse)

 

 

Für Meister ist Tai Ji auch Teller waschen! (Yang Zhen He)

 

 

Ohne Prinzipien, kein Gung Fu!               (Yang Zhen He)

 

YANG SHI - der Weg des traditionellen Yangstils aus Yongnian

Hat der berühmte Daoist Lao Tse (Lao Zi) mit seiner Aussage "Nicht aus dem Haus gehen, doch alles wissen" schon damals geahnt, dass es ein Zeitalter des Internets und damit der globalen Verfügbarkeit von Informationen geben wird? Sicher nicht! Lao Tse war ein Verfechter des "Handelns durch Nicht-Handeln" und suchte seinen Weg in der Stille. Er meinte wohl eher damit, dass wir uns nicht im "Geschäftig-Sein" verlieren sollen. "Ohne geschäftig sein, an das Eine sich haltend, kann die Seele sich dann noch zerstreuen?" sagt Lao Tse. Aber wie sollen wir das Eine finden, unser Potential ausloten, wenn wir nicht nach draußen blicken, uns informieren über und interessieren für die Menschen und Dinge, die uns umgeben? Welchen Weg soll ich einschlagen, wie kann ich mich dem Einen nähern?

YANG SHI steht für den Weg des traditionellen Yangstils. Hinter YANG SHI steht Yang Zhen He und seine Lehre. Ein Tai Ji Quan-Meister, der sein Leben dem traditionellen Yangstil verschrieben hat, der über tiefgründiges Wissen, erstaunliche Fähigkeiten und weitreichende Fertigkeiten verfügt, der stetig forscht und weiterentwickelt und damit das Übungssystem lebendig hält.

YANG SHI bietet Kontinuität für alle Übenden, da Meister Yang ZhenHe das komplette System an ausgewählte Schüler tradiert und damit die Fortsetzung der Traditionslinie gesichert ist. Allen voran ist hier sein Sohn Yang JianChao zu nennen. Einige von Meister Yangs deutschen Schülern lernen schon seit mehr als 15 Jahren bei ihm. 

YANG SHI steht auch für Struktur in Didaktik und Methodik. In einem jahrelang währenden  Prozeß hat sich ein Übesystem entwickelt, das sowohl der traditionell chinesischen als auch der westlichen Vorgehensweise Rechnung trägt, sozusagen die Vorteile der beiden pädagogischen Ansätze in sich vereint. Darüber hinaus wurden Lerninhalte ins Curriculum aufgenommen, die zwar früher zur traditionellen Ausbildung in Tai Ji Quan gehörten, im modernen China jedoch oftmals keine Wertschätzung mehr finden.